99 762 in Freital-Hainsberg
99 762 in Freital-Hainsberg
Heizerseite der 99 762
Heizerseite der 99 762
Die kompakte Front der 99 746
99 746

 
Seitenansicht / Grundriß Zeichnung
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Technik der Einheitslok Baureihe 99.73-76:
Allgemeine Daten:
Gesamtlänge 10.540 mm Kesseldruck 14 bar Strahlungsheizfläche 6,7 m²
Schornsteinoberkante über SO 3570 mm Wandstärke 14 mm Verdampfungsheizfläche gesamt: 80,3 m²
Leergewicht 43.700 kg Rohrlänge 3500 mm Verdampfungsleistung bei 60 kg/m²/h: 4800 kg/h
Dienstgewicht 56.200 kg 28 Rauchrohre 110/118 mm Rostfläche 1,75 m²
Reibungsgewicht 46.200 kg 92 Heizrohre 39,5/44,5 mm Rahmenwangenstärke 60 mm
Wasservorrat 6 m³ Rohrheizfläche: 73,6 m² Mittenabstand der Rahmenwangen 500 mm
Kohlevorrat 2.500 kg Rauchrohre 33,7 m² Treibraddurchmesser 800 mm
Ölvorrat 1.900 l Heizrohre 39,9 m² Laufraddurchmesser 550 mm
Achslast 9 t Überhitzerheizfläche 29 m² fester Achsstand 3000 mm
zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h 28 vierrohrige Überhitzerelemente
bei Ölfeuerung 800 mm gekürzt
Gesamtachsstand 7600 mm
Höchstleistung am Zughaken ca. 700 PSe

 
Kessel:

Der nach den Einheitsbaugrundsätzen entworfene Kessel ist aus zwei Schüssen genietet, der Innendurchmesser im ersten Kesselschuß beträgt 1400 mm, die Wanddicke 14 mm. Die Kesselmitte liegt 2100 mm über Schienenoberkante. Der Stehkessel ist im Scheitel zylindrisch an den Langkessel angepaßt, die Stehkesselvorderwand ist 15 mm stark alle anderen Wände 14 mm. Die Stehkesselrückwand ist zur Verbesserung der Schwerpunktlage nach vorn geneigt, nur im oberen Abschnitt verläuft sie über 700 mm senkrecht. Die 14 mm starke Feuerbüchse wird von unten in den Stehkessel eingebaut und besteht aus Kupfer. Die Feuerbüchse wird durch 21 mm starke Stehbolzen aus Kupfer bei mittlerer Feldeinteilung von 85 mm mit den Stehkesselseitenwänden verbunden. Die Deckenstehbolzen besitzen einen Durchmesser von 22 mm. Die Feuerbüchsdecke ist im Verhältnis 1:32,7 nach hinten geneigt. Die Abstützung der Feuerbüchsdecke erfolgt an ihrer Vorderkante über 8 Bügelanker, welche sich auf dem Umbug der Rohrwand abstützen und an der dritten Deckenstehbolzenreihe befestigt sind. Die Rostfläche ist 1,75 m² groß und wird durch eine Marcotty-Feuertür beschickt. Der Rost ist nach vorn geneigt und in drei Rostfelder unterteilt, das mittlere 450 mm lange und 0,28 m² großes Rostfeld ist als Kipprost ausgeführt. Die Bedienung erfolgt vom Heizerstand mittels Spindel. Über dem vorderen Teil des Rostes befindet sich der Feuerschirm zum Schutz der Rohrwand. Der Aschkasten liegt zwischen den letzen beiden Kuppelachsen und ist zwischen die Rahmenwangen eingezogen. Dessen Boden besteht fast vollständig aus zwei vom Führerstand  zu öffnenden Klappen. An allen Seiten sind Luftklappen vorhanden, welche ebenfalls vom Führerhaus geöffnet werden. Entlang der Seitenwände verläuft auch eine Näßeinrichtung um glühende Schlacke und Asche zu löschen. Bei den  ersten beiden Baulosen  war die 1938 mm lange Rauchkammer noch genietet, beim Dritten schon geschweißt. Sie stützt den Langkessel auf dem Rahmen ab und trägt außerdem den Vorwärmer und die Pumpen. Die Wandstärke beträgt 10 mm. Zur Entwässerung ist ein Abflußrohr vorgesehen. Der pendelnd aufgehängte Korbfunkenfänger ist im oberen Teil zylindrisch und um den Bläser kegelförmig ausgebildet. Die Näßeinrichtung ist im vorderen Teil der Rauchkammer angebracht.

Foto
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Auf dem hinteren Kesselschuß befindet sich der Reglerdom mit Naßdampfventilregler Bauart Schmidt &Wagner. Der Naßdampf gelangt über das Reglerrohr in den Naßdampfkasten in der Rauchkammer und von dort in die Überhitzerelemente. Diese bestehen aus vier Rohren welche zu zwei Schlangen zusammengefaßt werden. Die aus dem Naßdampfkasten kommende Schlange ist auf 450 mm an die Feuerbüchsrohrwand herangeführt die zweite Schlange auf 300 mm. Aus dem Heißdampfkasten führen zwei 116,5 / 127 mm dicke Einströmrohre zu den Zylindern.

In den Speisedom auf dem vorderen Kesselschuß mündet im linken Kesselspeiseventil die Speiseleitung der Dampfstrahlpumpe, im rechten die Kolbenspeisepumpe. Im Speisedom befindet sich der Winkelrostspeisewasserreiniger. Im Langkesselboden darunter ist ein Schlammsammler mit druckluftbetätigtem Absperrventil Bauart Strube angeordnet, am Stehkessel befindet sich ein zweiter Schlammsammler.

Die Kolbenspeisepumpe Bauart Nielebock & Knorr, mit 150 l/min Förderleistung sitzt links neben der Rauchkammer. Der dazugehörige Oberflächenvorwärmer in der Rauchkammernische war anfangs mit einer Umstellvorrichtung für die Durchflußrichtung ausgerüstet, welche sich als nicht besonders wirkungsvoll herausstellte und später entfernt wurde. Die Heizfläche des Vorwärmers beträgt 5,2 m². Beim ersten Baulos erfolgte die Rückleitung des Vorwärmerkondensats in den Wasserkasten. Später erfolgte die Ableitung auf die Strecke, da Probleme mit zurücklaufendem Wasser auftraten. Die Dampfstrahlpumpe Bauart Strube besaß beim ersten Baulos eine Förderleistung von 250 l/min. Dies erwieß sich für den kleinen Kessel als zufiel, darum wurden bei den anderen Baulosen solche mit 125 l/min eingebaut und die Hartmannloks umgerüstet. 99 751 bis 99 756 besaßen bei der Anlieferung statt der Kolbenspeisepumpe einen Friedmannabdampfinjektor mit 5200 l/h. Trotz Zufriedenheit der Personale erfolgte später der Umbau auf Kolbenspeisepumpe. Zwischen 1954 und 1955 gab es Versuche mit 2 Dampfstrahlpumpen an 99 731, 99 738,
99 739, 99 745, 99 746, 99 749, 99 759 und 99 762. 1956 allerdings folgte der Wiedereinbau der Oberflächenvorwärmer und Pumpen.

Speisepumpe Foto
Die zwei Wasserstandsanzeiger sind wie üblich an der Stehkesselrückwand angeordnet und an das obere Ende der Kesseldecke angeschlossen.
Die zwei Sicherheitsventile der Bauart Ackermann sind am Reglerdom angeflanscht.

Der Dampfentnahmestutzen liegt auf dem Stehkesselscheitel vor dem Führerhaus und entnimmt den Dampf aus dem Reglerdom. Angeschlossen sind die Strahlpumpe, der Doppelluftsauger, die Lichtmaschine und ein Pulsometeranschluß. Zwei weitere Dampfentnahmestutzen befinden sich links und rechts am Reglerdom, links ist die Kolbenspeisepumpe und der Hilfsbläser angeschlossen, rechts Luftpumpe und Dampfpfeife. Im Kessel befinden sich insgesamt 18 Waschluken. Der Kohlekasten kann wie der Aschkasten und die Rauchkammer bewässert werden.

Als Signaleinrichtung besitzen die Lokomotiven die Zweitoneinheitspfeife sowie ein Knorr-Druckluftläutewerk. Zwischen Regler- und Speisedom sowie auf dem Stehkesselscheitel befindet sich je ein Sanddom. Die Druckluftsandstreuer Bauart Borsig-Reichsbahn besanden alle Kuppelachsen beidseitig. Das Hartmann-Baulos verfügte noch über Gasbeleuchtung Bauart Pintsch, die Gasbehälter waren hinter dem Kohlekasten angebracht. Die Füllstutzen befanden sich auf jeder Seite unterhalb der Führerhausvorderwand. Der Druckregler lag unter dem linken hinteren Werkzeugkasten. Die Schwarzkopff-Lokomotiven besaßen schon eine 2,5 kW / 85 V Lichtmaschine für Lok- und Zugbeleuchtung, welche später alle Lokomotiven erhielten. Es wurden Turbogeneratoren der Firmen AEG, Henschel und Melms & Pfenniger erprobt. Ab 1933 erfolgte der Einbau der Einrichtung für die Wagenheizung mit Dampf.


 
Rahmen und Laufwerk:

Der Rahmen ist wie bei allen damals vorhandenen Einheitslokomotiven als Barrenrahmen ausgeführt. Als Querversteifung zwischen den 60 mm dicken Rahmenwangen dient ein Stahlgussstück für die Aufnahme des Rauchkammerträgers zwischen den Zylindern. Jeweils in Höhe der Laufachsen befindet sich ein weiteres im Bereich des Untergurtes und übernimmt gleichzeitig die Führung der Laufachsfederstützen sowie der Zug- und Stoßstange. An den Rahmenenden sind zum gleichen Zweck Stirn- und Querbleche befestigt. Sie sind von der Aufnahme der Zug- und Stoßkräfte befreit, da die Lokomotiven Mittelpufferkupplung besitzen. Flacheisenstreben verhindern ein seitliches Aufbiegen des Rahmens, sie sind über T-Stücke mit den Barren verbunden  Der Kessel ist am Rauchkammerträger angeschraubt, der Stehkessel stützt sich mit am Bodenring angeschweißten Winkelfußleisten und Gleitplatten auf der Rahmenoberkante ab. Klammern verhindern ein Abheben des Kessels vom Rahmen. Als weitere Verbindung dient ein Pendelblech hinter der zweiten Kuppelachse. Davor ist ein 25 mm starkes Querblech auf den Rahmen aufgesetzt, welches als hinterer Gleitbahnträger dient, außerdem stellt es die Längsversteifung der Steuerung gegen die Zylinder dar und stützt die Wasserkästen. Ein weiteres Querblech trägt den Führerhausboden und das Führerhaus.
 

Die Loks verfügen über Vierpunktabstützung. Die 3 vorderen Achsen und die vier hinteren Achsen bilden die zwei Ausgleichgruppen. Im Gegensatz zur VI K sind die Tragfederngruppen unter den Kuppelachsen angeordnet, bei den Laufrädern befinden sie sich darüber. Sie werden durch Ausgleichshebel miteinander verbunden.
Zur Gewichtseinsparung sind die Kuppelachswellen mit einem Durchmesser von 50 mm hohlgebohrt, die Laufachsen 40 mm. Die Treibradspurkränze sind um 10 mm geschwächt und die 2. und 5. Kuppelachse um je 6 mm seitenverschiebbar.
Ab 1966 wurden die Spurkränze der 2. und 4. Kuppelachse ebenfalls um 10 mm geschwächt und der Spurkranz der Treibachse gänzlich entfernt.

Treibachse 99 735 Foto

Die Laufachsen sind als Bisselgestell ausgeführt und können 120 mm seitlich ausschlagen. Zur Entlastung des Deichselzapfens sind die Bisselgestelle über Pendelstangen mit dem Rahmen verbunden und über Ausgleichhebel mit den Tragfedern der ersten beiden Kuppelachsen. Die Rückstellvorrichtung besteht aus einer am Rahmen befestigten Rückstellfeder welche über Druckstangen auf die Achslagergehäuse wirkt. 

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Die Treibstangenlager sind vorn und hinten nachstellbar. Alle Kuppelstangenlager sind als feste Buchsenlager ausgebildet. Die hinten angeordneten Achslagerstellkeile werden bei Vorwärtsfahrt entlastet. Zur Verschleißminderung erhielten die ersten beiden Baulose Radreifenspritzen, das letztes Baulos Spurkranzschmierung Bauart "Bw Arnstadt" an den Laufachsen sowie an 1. und 5. Kuppelachse. 1962 erfolgte der Umbau auf die Bauart Heyder.
Anfangs besaßen die Lokomotiven die einfache Trichterkupplung, bald wurde die Scharfenbergkupplung nachgerüstet

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Triebwerk und Steuerung:
 

Die Lokomotiven besitzen ein Zweizylinder-Heißdampf-Triebwerk. Der dritte gekuppelte Radsatz wird angetrieben. Die gegossenen Zylinderblöcke mit Schiebergehäuse sind beidseitig verwendbar und über Paßschrauben und eine Winkelauflage am Rahmen befestigt. Der Zylinderdurchmesser beträgt 450 mm, der Kolbenhub 400 mm. Wegen des Lichtraumprofils liegen die trotzdem ebenen Zylinderachsen 70 mm über Kuppelachsmitte. 
Die Ausströmkästen sind angeschraubt. Der Anschluß des Pyrometers befindet sich am rechten Zylinder, der Schieberkastendruckmesser am linken Zylinder. Die Heusinger-Steuerung ist nach üblicher Bauart der Einheitsloks ausgeführt und mit hintenliegender Kuhnscher Schleife und Schieberkreuzkopf ausgerüstet. Die Gegenkurbeln eilen nach, so daß die Schieberschubstange und mit ihr der Schwingenstein bei Vorwärtsfahrt lagerschonend unten liegen. Anfangs besaßen die Loks Eckventildruckausgleicher und Kolbenschieber Bauart Nicolai mit 220 mm Durchmesser (Inneneinströmung), welche ab 1961 teilweise durch die Bauart Müller ersetzt wurden. Ab 1963 wurden in alle Lokomotiven Trofimoffschieber eingebaut, die Druckausgleicher auf dem Zylinder entfielen. Die Zylindersicherheitsventile wurden ab 1971 entfernt. Alle Lokomotiven erhielten von Anfang an Geschwindigkeitsmesser Bauart Deuta, allerdings mit unterschiedlichen
Meßbereich (beim Hartmannlos bis 60km/h !!!). Er wird durch eine Gliederkette vom letzten Kuppelradsatz angetrieben. Die anfangs vorhandenen zwei Boschöler, einer mit Heißdampföl für die Dampfmaschine, der andere mit Mineralöl für die Achslager, wurden später auf einen reduziert und die Achslager wieder über einzelne Schmiergefäße versorgt.

Triebwerk / Steuerung Foto
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Bremse:

Für die Zugbremsung mittels Heberleinbremseinrichtung waren Rollen und die Handspindel an der Führerhausrückwand vorhanden. Außerdem konnte der Zug (wo vorhanden) mit Saugluftbremse gebremst werden. Der Körtingsauger befand sich auf der Lokführerseite im Führerhaus. Die Saugluftbremse betätigt über ein saugluftgesteuertes Ventil (VD-Ventil) die Druckluftbremse der Lok. Auf der Saugluftseite befinden sich zwei durch eine Membran getrennte Kammern. Eine Kammer ist mit der Vakuumleitung verbunden, die andere mit einem 25 l Hilfsvakuumbehälter. Durch die Einleitung des Bremsvorgang erfolgt die Belüftung der Vakuumleitung und mit ihr der Kammer im VD-Ventil. Durch den resultierenden Druckunterschied in den zwei Kammern bewegt sich die Membran auf die Seite des nicht belüfteten Hilfsvakuumbehälters und betätigt über einen Winkelhebel ein Ventil der Druckluftbremse. Zum Schutz des VD-Ventils vor Überdruck ist ein Schnelldruckregler zwischen Hauptluftbehälter und Ventil eingebaut, Bei Bremsung mit Zusatzbremse (bis 5 bar Überdruck) verschließt ein Doppelrückschlagventil das VD-Ventil. Diese saugluftgesteuerte Einkammerdruckluftbremse der Bauart Knorr wirkt auf alle 5 Kuppelachsen von vorn. 

Die Bremsklötze liegen in Höhe der Achsmitte. Bei Abbremsung mit dem Führerbremsventil können 70 % des Reibungsgewicht abgebremst werden, mit dem Zusatzbremsventil 100 % mit vollen Vorräten und sogar 107% mit halben Vorräten. Aus Platzgründen sind zwei getrennte Bremsgestänge vorhanden, welche von je einem Bremszylinder angetrieben werden. Der Zylinder für die 1. und 2. Achse besitzt einen Durchmesser von 12" und liegt waagerecht innerhalb des Rahmens. Für die 3. bis 5. Achse ist ein 14" großer Bremszylinder auf der rechten Außenseite des Rahmens waagerecht angeordnet. Die links neben der Rauchkammer angeordnete einstufige Luftpumpe füllt zwei 180 l Luftbehälter und versorgt das Läutewerk, den Sandstreuer, die Zusatzbremse und seit 1990 auch die Zugbremse.

Luftpumpe Foto

Das Baulos der Sächsische Maschinenfabrik besaß Riggenbach-Gegendruckbremse, welche bereits 1931 wieder ausgebaut wurde. Die Wurfhebelbremse wirkt auf die 3., 4. und 5. Achse und erreicht 42,7 % Abbremsung des Reibungsgewicht. Ab 1990 erfolgte der Umbau auf Druckluftbremse, dafür wurden die Einrichtungen der Saugluftbremse aus Platzgründen entfernt.


 
Ölfeuerung:
 

Für den Einbau der Ölfeuerung wurde der Brennraum mit Schamottesteinen ausgekleidet. Die Feuertür entfernte man und ließ nur noch eine kleine Kontrollöffnung. Anstelle des Aschkastens rückte der Luftzuführungskasten mit nachträglich angebauten verschließbaren Luftklappen. Die elektronische Flammenüberwachung wurde mittels zweier Magnetventile realisiert, um zu verhindern, daß unverbranntes Öl in den Brennraum gelangt. Bei Ausfall beider Ventile konnte über einen plombierten Nothahn die Weiterfahrt bis zum Bw Zittau fortgesetzt werden. Die Zerstäubung des Öls erfolgte mittels Dampfstrahl, gezündet wurde beim Aufheizen mit Lunte, dann an den erhitzten Schamottesteinen des Brennraumes. Die Lunte wurde später durch Propangaszündung mit piezoelektrischen Zünder ersetzt. Für die Energieversorgung der Flammenüberwachung wurde eine zusätzliche Lichtmachine notwendig, welche rechts neben dem Schornstein angebracht wurde. Der Ölbehälter mit 1900 l Fassungsvermögen wurde im früheren Kohlekasten untergebracht.

Führerstand Foto
  Quelle:

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