| Allgemeine Daten: |
| Gesamtlänge |
10.540 mm |
Kesseldruck |
14 bar |
Strahlungsheizfläche |
6,7 m² |
| Schornsteinoberkante über SO |
3570 mm |
Wandstärke |
14 mm |
Verdampfungsheizfläche gesamt: |
80,3 m² |
| Leergewicht |
43.700 kg |
Rohrlänge |
3500 mm |
Verdampfungsleistung bei 60 kg/m²/h: |
4800 kg/h |
| Dienstgewicht |
56.200 kg |
28 Rauchrohre |
110/118 mm |
Rostfläche |
1,75 m² |
| Reibungsgewicht |
46.200 kg |
92 Heizrohre |
39,5/44,5 mm |
Rahmenwangenstärke |
60 mm |
| Wasservorrat |
6 m³ |
Rohrheizfläche: |
73,6 m² |
Mittenabstand der Rahmenwangen |
500 mm |
| Kohlevorrat |
2.500 kg |
Rauchrohre |
33,7 m² |
Treibraddurchmesser |
800 mm |
| Ölvorrat |
1.900 l |
Heizrohre |
39,9 m² |
Laufraddurchmesser |
550 mm |
| Achslast |
9 t |
Überhitzerheizfläche |
29 m² |
fester Achsstand |
3000 mm |
| zulässige Höchstgeschwindigkeit |
30 km/h |
28 vierrohrige
Überhitzerelemente
bei Ölfeuerung 800 mm gekürzt |
Gesamtachsstand |
7600 mm |
| Höchstleistung am Zughaken |
ca. 700 PSe |
| Kessel:
Der nach den
Einheitsbaugrundsätzen entworfene Kessel ist aus zwei
Schüssen genietet, der Innendurchmesser im ersten
Kesselschuß
beträgt 1400 mm, die Wanddicke 14 mm. Die Kesselmitte liegt 2100
mm
über Schienenoberkante. Der Stehkessel ist im Scheitel zylindrisch
an den Langkessel angepaßt, die Stehkesselvorderwand ist 15 mm
stark
alle anderen Wände 14 mm. Die Stehkesselrückwand ist zur
Verbesserung der
Schwerpunktlage nach vorn geneigt, nur im oberen Abschnitt
verläuft
sie über 700 mm senkrecht. Die 14 mm starke Feuerbüchse wird
von unten in den Stehkessel eingebaut und besteht aus Kupfer. Die
Feuerbüchse
wird durch 21 mm starke Stehbolzen aus Kupfer bei mittlerer
Feldeinteilung
von 85 mm mit den Stehkesselseitenwänden verbunden. Die
Deckenstehbolzen
besitzen einen Durchmesser von 22 mm. Die Feuerbüchsdecke ist im
Verhältnis
1:32,7 nach hinten geneigt. Die Abstützung der
Feuerbüchsdecke
erfolgt an ihrer Vorderkante über 8 Bügelanker, welche sich
auf
dem Umbug der Rohrwand abstützen und an der dritten
Deckenstehbolzenreihe
befestigt sind. Die Rostfläche ist 1,75 m² groß und
wird durch
eine Marcotty-Feuertür beschickt. Der Rost ist nach vorn geneigt
und
in drei Rostfelder unterteilt, das mittlere 450 mm lange und 0,28
m²
großes Rostfeld ist als Kipprost ausgeführt. Die Bedienung
erfolgt
vom Heizerstand mittels Spindel. Über dem vorderen Teil des Rostes
befindet sich der Feuerschirm zum Schutz der Rohrwand. Der Aschkasten
liegt
zwischen den letzen beiden Kuppelachsen und ist zwischen die
Rahmenwangen
eingezogen. Dessen Boden besteht fast vollständig aus zwei vom
Führerstand
zu öffnenden Klappen. An allen Seiten sind Luftklappen vorhanden,
welche ebenfalls vom Führerhaus geöffnet werden. Entlang der
Seitenwände verläuft auch eine Näßeinrichtung um
glühende
Schlacke und Asche zu löschen. Bei den ersten beiden
Baulosen
war die 1938 mm lange Rauchkammer noch genietet, beim Dritten schon
geschweißt.
Sie stützt den Langkessel auf dem Rahmen ab und trägt
außerdem den Vorwärmer und die Pumpen. Die Wandstärke
beträgt
10 mm. Zur Entwässerung ist ein Abflußrohr vorgesehen. Der
pendelnd
aufgehängte Korbfunkenfänger ist im oberen Teil zylindrisch
und
um den Bläser kegelförmig ausgebildet. Die
Näßeinrichtung
ist im vorderen Teil der Rauchkammer angebracht.
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Auf dem hinteren Kesselschuß
befindet sich der Reglerdom mit
Naßdampfventilregler Bauart Schmidt &Wagner. Der
Naßdampf
gelangt über das Reglerrohr in den Naßdampfkasten in der
Rauchkammer
und von dort in die Überhitzerelemente. Diese bestehen aus vier
Rohren
welche zu zwei Schlangen zusammengefaßt werden. Die aus dem
Naßdampfkasten
kommende Schlange ist auf 450 mm an die Feuerbüchsrohrwand
herangeführt
die zweite Schlange auf 300 mm. Aus dem Heißdampfkasten
führen
zwei 116,5 / 127 mm dicke Einströmrohre zu den Zylindern.
In den Speisedom auf dem vorderen
Kesselschuß mündet im linken
Kesselspeiseventil die Speiseleitung der Dampfstrahlpumpe, im rechten
die
Kolbenspeisepumpe. Im Speisedom befindet sich der
Winkelrostspeisewasserreiniger.
Im Langkesselboden darunter ist ein Schlammsammler mit
druckluftbetätigtem
Absperrventil Bauart Strube angeordnet, am Stehkessel befindet sich ein
zweiter Schlammsammler.
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Die Kolbenspeisepumpe Bauart
Nielebock & Knorr, mit
150 l/min Förderleistung sitzt links neben der Rauchkammer. Der
dazugehörige
Oberflächenvorwärmer in der Rauchkammernische war anfangs mit
einer Umstellvorrichtung für die Durchflußrichtung
ausgerüstet,
welche sich als nicht besonders wirkungsvoll herausstellte und
später
entfernt wurde. Die Heizfläche des Vorwärmers beträgt
5,2
m². Beim ersten Baulos erfolgte die Rückleitung des
Vorwärmerkondensats
in den Wasserkasten. Später erfolgte die Ableitung auf die
Strecke,
da Probleme mit zurücklaufendem Wasser auftraten. Die
Dampfstrahlpumpe
Bauart Strube besaß beim ersten Baulos eine Förderleistung
von
250 l/min. Dies erwieß sich für den kleinen Kessel als
zufiel,
darum wurden bei den anderen Baulosen solche mit 125 l/min eingebaut
und
die Hartmannloks umgerüstet. 99 751 bis 99 756 besaßen bei
der
Anlieferung statt der Kolbenspeisepumpe einen Friedmannabdampfinjektor
mit 5200 l/h. Trotz Zufriedenheit der Personale erfolgte später
der
Umbau auf Kolbenspeisepumpe. Zwischen 1954 und 1955 gab es Versuche mit
2 Dampfstrahlpumpen an 99 731, 99 738,
99 739, 99 745, 99 746, 99 749, 99 759 und 99 762. 1956 allerdings
folgte
der Wiedereinbau der Oberflächenvorwärmer und Pumpen.
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Die zwei Wasserstandsanzeiger sind wie
üblich
an der Stehkesselrückwand angeordnet und an das obere Ende
der Kesseldecke angeschlossen.
Die zwei Sicherheitsventile der Bauart Ackermann
sind am Reglerdom angeflanscht.
Der Dampfentnahmestutzen liegt auf
dem
Stehkesselscheitel vor dem Führerhaus und entnimmt den Dampf aus
dem
Reglerdom. Angeschlossen sind die Strahlpumpe, der Doppelluftsauger,
die
Lichtmaschine und ein Pulsometeranschluß. Zwei weitere
Dampfentnahmestutzen
befinden sich links und rechts am Reglerdom, links ist die
Kolbenspeisepumpe
und der Hilfsbläser angeschlossen, rechts Luftpumpe und
Dampfpfeife.
Im Kessel befinden sich insgesamt 18 Waschluken. Der Kohlekasten kann
wie der Aschkasten und die Rauchkammer bewässert werden.
Als Signaleinrichtung besitzen die
Lokomotiven die Zweitoneinheitspfeife
sowie ein Knorr-Druckluftläutewerk. Zwischen Regler- und Speisedom
sowie auf dem Stehkesselscheitel befindet sich je ein Sanddom. Die
Druckluftsandstreuer
Bauart Borsig-Reichsbahn besanden alle Kuppelachsen beidseitig. Das
Hartmann-Baulos
verfügte noch über Gasbeleuchtung Bauart Pintsch, die
Gasbehälter
waren hinter dem Kohlekasten angebracht. Die Füllstutzen befanden
sich auf jeder Seite unterhalb der Führerhausvorderwand. Der
Druckregler
lag unter dem linken hinteren Werkzeugkasten. Die
Schwarzkopff-Lokomotiven
besaßen schon eine 2,5 kW / 85 V Lichtmaschine für Lok- und
Zugbeleuchtung, welche später alle Lokomotiven erhielten. Es
wurden
Turbogeneratoren der Firmen AEG, Henschel und Melms & Pfenniger
erprobt.
Ab 1933 erfolgte der Einbau der Einrichtung für die Wagenheizung
mit
Dampf.
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| Rahmen und Laufwerk:
Der Rahmen ist wie bei allen damals
vorhandenen Einheitslokomotiven
als Barrenrahmen ausgeführt. Als Querversteifung zwischen den 60
mm
dicken Rahmenwangen dient ein Stahlgussstück für die Aufnahme
des Rauchkammerträgers zwischen den Zylindern. Jeweils in
Höhe
der Laufachsen befindet sich ein weiteres im Bereich des Untergurtes
und
übernimmt gleichzeitig die Führung der
Laufachsfederstützen
sowie der Zug- und Stoßstange. An den Rahmenenden sind zum
gleichen
Zweck Stirn- und Querbleche befestigt. Sie sind von der Aufnahme der
Zug-
und Stoßkräfte befreit, da die Lokomotiven
Mittelpufferkupplung
besitzen. Flacheisenstreben verhindern ein seitliches Aufbiegen des
Rahmens,
sie sind über T-Stücke mit den Barren verbunden Der
Kessel
ist am Rauchkammerträger angeschraubt, der Stehkessel stützt
sich mit am Bodenring angeschweißten Winkelfußleisten und
Gleitplatten auf der Rahmenoberkante ab. Klammern verhindern ein
Abheben
des Kessels vom Rahmen. Als weitere Verbindung dient ein Pendelblech
hinter
der zweiten Kuppelachse. Davor ist ein 25 mm starkes Querblech auf den
Rahmen aufgesetzt, welches als hinterer Gleitbahnträger dient,
außerdem
stellt es die Längsversteifung der Steuerung gegen die Zylinder
dar
und stützt die Wasserkästen. Ein weiteres Querblech
trägt
den Führerhausboden und das Führerhaus.
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Die Loks verfügen über
Vierpunktabstützung. Die 3 vorderen
Achsen und die vier hinteren Achsen bilden die zwei Ausgleichgruppen.
Im
Gegensatz zur VI K sind die Tragfederngruppen unter den Kuppelachsen
angeordnet,
bei den Laufrädern befinden sie sich darüber. Sie werden
durch
Ausgleichshebel miteinander verbunden.
Zur Gewichtseinsparung sind die Kuppelachswellen mit einem Durchmesser
von 50 mm hohlgebohrt, die Laufachsen 40 mm. Die
Treibradspurkränze
sind um 10 mm geschwächt und die 2. und 5. Kuppelachse um je 6 mm
seitenverschiebbar.
Ab 1966 wurden die Spurkränze der 2. und 4. Kuppelachse ebenfalls
um 10 mm geschwächt und der Spurkranz der Treibachse gänzlich
entfernt.
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Die Laufachsen sind als
Bisselgestell ausgeführt und können
120 mm seitlich ausschlagen. Zur Entlastung des Deichselzapfens sind
die
Bisselgestelle über Pendelstangen mit dem Rahmen verbunden
und über Ausgleichhebel mit den Tragfedern der ersten beiden
Kuppelachsen.
Die Rückstellvorrichtung besteht aus einer am Rahmen befestigten
Rückstellfeder
welche über Druckstangen auf die Achslagergehäuse wirkt.
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Die Treibstangenlager sind vorn
und hinten nachstellbar. Alle Kuppelstangenlager
sind als feste Buchsenlager ausgebildet. Die hinten angeordneten
Achslagerstellkeile
werden bei Vorwärtsfahrt entlastet. Zur Verschleißminderung
erhielten die ersten beiden Baulose Radreifenspritzen, das letztes
Baulos
Spurkranzschmierung Bauart "Bw Arnstadt" an den Laufachsen sowie an 1.
und
5. Kuppelachse. 1962 erfolgte der Umbau auf die Bauart Heyder.
Anfangs besaßen die Lokomotiven die einfache Trichterkupplung,
bald wurde die Scharfenbergkupplung nachgerüstet
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Triebwerk und Steuerung:
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Die Lokomotiven besitzen ein
Zweizylinder-Heißdampf-Triebwerk.
Der dritte gekuppelte Radsatz wird angetrieben. Die gegossenen
Zylinderblöcke
mit Schiebergehäuse sind beidseitig verwendbar und über
Paßschrauben
und eine Winkelauflage am Rahmen befestigt. Der Zylinderdurchmesser
beträgt
450 mm, der Kolbenhub 400 mm. Wegen des Lichtraumprofils liegen
die trotzdem ebenen Zylinderachsen 70 mm über
Kuppelachsmitte.
Die Ausströmkästen sind angeschraubt. Der Anschluß
des Pyrometers befindet sich am rechten Zylinder, der
Schieberkastendruckmesser
am linken Zylinder. Die Heusinger-Steuerung ist nach üblicher
Bauart
der Einheitsloks ausgeführt und mit hintenliegender Kuhnscher
Schleife
und Schieberkreuzkopf ausgerüstet. Die Gegenkurbeln eilen nach, so
daß die Schieberschubstange und mit ihr der Schwingenstein bei
Vorwärtsfahrt
lagerschonend unten liegen. Anfangs besaßen die Loks
Eckventildruckausgleicher
und Kolbenschieber Bauart Nicolai mit 220 mm Durchmesser
(Inneneinströmung),
welche ab 1961 teilweise durch die Bauart Müller ersetzt wurden.
Ab
1963 wurden in alle Lokomotiven Trofimoffschieber eingebaut, die
Druckausgleicher
auf dem Zylinder entfielen. Die Zylindersicherheitsventile wurden ab
1971 entfernt. Alle Lokomotiven erhielten von Anfang an
Geschwindigkeitsmesser Bauart Deuta, allerdings mit unterschiedlichen
Meßbereich (beim Hartmannlos bis 60km/h !!!). Er wird durch eine
Gliederkette vom letzten
Kuppelradsatz angetrieben. Die anfangs vorhandenen zwei Boschöler,
einer mit Heißdampföl für die Dampfmaschine, der andere
mit
Mineralöl für die Achslager, wurden später auf einen
reduziert
und die Achslager wieder über einzelne Schmiergefäße
versorgt.
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| Bremse:
Für die Zugbremsung mittels
Heberleinbremseinrichtung waren Rollen
und die Handspindel an der Führerhausrückwand vorhanden.
Außerdem
konnte der Zug (wo vorhanden) mit Saugluftbremse gebremst werden. Der
Körtingsauger
befand sich auf der Lokführerseite im Führerhaus. Die
Saugluftbremse
betätigt über ein saugluftgesteuertes Ventil (VD-Ventil) die
Druckluftbremse der Lok. Auf der Saugluftseite befinden sich zwei durch
eine Membran getrennte Kammern. Eine Kammer ist mit der Vakuumleitung
verbunden,
die andere mit einem 25 l Hilfsvakuumbehälter. Durch die
Einleitung
des Bremsvorgang erfolgt die Belüftung der Vakuumleitung und mit
ihr
der Kammer im VD-Ventil. Durch den resultierenden Druckunterschied in
den
zwei Kammern bewegt sich die Membran auf die Seite des nicht
belüfteten
Hilfsvakuumbehälters und betätigt über einen Winkelhebel
ein Ventil der Druckluftbremse. Zum Schutz des VD-Ventils vor
Überdruck
ist ein Schnelldruckregler zwischen Hauptluftbehälter und Ventil
eingebaut,
Bei Bremsung mit Zusatzbremse (bis 5 bar Überdruck)
verschließt
ein Doppelrückschlagventil das VD-Ventil. Diese saugluftgesteuerte
Einkammerdruckluftbremse der Bauart Knorr wirkt auf alle 5 Kuppelachsen
von vorn.
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Die Bremsklötze liegen in
Höhe der Achsmitte.
Bei Abbremsung mit dem Führerbremsventil können 70 % des
Reibungsgewicht
abgebremst werden, mit dem Zusatzbremsventil 100 % mit vollen
Vorräten
und sogar 107% mit halben Vorräten. Aus Platzgründen sind
zwei
getrennte Bremsgestänge vorhanden, welche von je einem
Bremszylinder
angetrieben werden. Der Zylinder für die 1. und 2. Achse besitzt
einen Durchmesser von 12" und liegt waagerecht innerhalb des Rahmens.
Für die 3. bis 5. Achse ist ein 14" großer Bremszylinder auf
der rechten Außenseite des Rahmens waagerecht angeordnet. Die
links neben der Rauchkammer angeordnete einstufige Luftpumpe
füllt zwei 180 l Luftbehälter und versorgt das
Läutewerk, den Sandstreuer, die Zusatzbremse und seit 1990 auch
die Zugbremse.
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Das Baulos der Sächsische
Maschinenfabrik besaß Riggenbach-Gegendruckbremse,
welche bereits 1931 wieder ausgebaut wurde. Die Wurfhebelbremse wirkt
auf
die 3., 4. und 5. Achse und erreicht 42,7 % Abbremsung des
Reibungsgewicht.
Ab 1990 erfolgte der Umbau auf Druckluftbremse, dafür wurden die
Einrichtungen
der Saugluftbremse aus Platzgründen entfernt.
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Ölfeuerung:
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Für den Einbau der
Ölfeuerung wurde der Brennraum
mit Schamottesteinen ausgekleidet. Die Feuertür entfernte man und
ließ nur noch eine kleine Kontrollöffnung. Anstelle des
Aschkastens
rückte der Luftzuführungskasten mit nachträglich
angebauten
verschließbaren Luftklappen. Die elektronische
Flammenüberwachung
wurde mittels zweier Magnetventile realisiert, um zu verhindern,
daß
unverbranntes Öl in den Brennraum gelangt. Bei Ausfall beider
Ventile
konnte über einen plombierten Nothahn die Weiterfahrt bis zum Bw
Zittau
fortgesetzt werden. Die Zerstäubung des Öls erfolgte mittels
Dampfstrahl, gezündet wurde beim Aufheizen mit Lunte, dann an den
erhitzten Schamottesteinen des Brennraumes. Die Lunte wurde später
durch Propangaszündung mit piezoelektrischen Zünder ersetzt.
Für die Energieversorgung der Flammenüberwachung wurde eine
zusätzliche
Lichtmachine notwendig, welche rechts neben dem Schornstein angebracht
wurde. Der Ölbehälter mit 1900 l Fassungsvermögen wurde
im früheren Kohlekasten untergebracht.
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Quelle:

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